Restorative Justice Opfer Orientierung Justiz

In diesem Beitrag geht es um die Opfer bei Gerichtsprozessen

Von Dr. Mandela wurde in Südafrika die TRC (Wahrheits- und Versöhnungskommission) nach der gegründet, welche die Grundlage für Restorative Justice Opfer Orientierung in der Justiz bildete. Jack B. Hamlin (Strafverteidigerin) schrieb in einem Aufsatz: Ich war fasziniert von seiner Vergebung seiner Unterdrücker (Dr. Mandela) und wie er die Ideale der Versöhnung und Vergebung in eine gerichtliche Anhörung einfließen ließ. Es war eine Gelegenheit für das Opfer von Menschenrechtsverletzungen, sich dem Täter zu stellen und den Täter über das Ausmaß der Verletzungen zu informieren, die er erlitten hat. Nachdem das Opfer gesprochen hatte, hatte der Täter Gelegenheit, in sich zu gehen, die volle Verantwortung für den erlittenen Schaden zu übernehmen und um Vergebung zu bitten. Unabhängig davon, ob das Opfer Vergebung gewährt hat oder nicht, wurde von der Kommission eine Amnestie für den Täter gewährt. Aus westlicher Sicht war das Konzept gleichzeitig undenkbar und voller Hoffnung. Die damals begrenzte Literatur wies darauf hin, dass Restorative Justice ein wirksames Instrument war, um den Heilungsprozess zu beginnen, nachdem ein bestimmter Schaden eingetreten war.

Zwei gängige Themen, die alle Wiederherstellungspraktiken durchlaufen, sind, dass sie auf der Gemeinschaft basieren und traditionell mit der Justizbehörde wie dem Gacaca Court (ausgesprochen Ga-cha-cha) in Ruanda nach dem Genozid zusammenarbeiten. In einigen Gebieten wurden vollständige Aspekte der gerichtlichen Praxis durch Restaurierungspraktiken das heißt einer Wiederherstellung von gegenseitigem Frieden, anerkennen der Schuld und Vergebung ersetzt. Dies ist in der Familiengruppenkonferenz in Neuseeland zu finden, die einen Ansatz westlicher und indigener Völker bei der Bekämpfung der Jugendkriminalität integriert.

Holger Kiefer von Ho’oponopono im Raum Nürnberg, Fürth, Erlangen, ist als Mediator tätig und bietet bundesweit Mediation an